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Zahnbürste und Usability?!

Bei Usabiltiy und ergonomischer Gestaltung mag man nicht an Zahnbürsten denken und doch war es ein Utensil des schon frühzeitig mit ergonomischer Gestaltung bedacht wurde. 1977 begann eine Firma in einem damals innovativen Prozess Nutzer für die Gestaltung einer neuen Zahnbürste zu fragen. Sie wendeten eine heute als Standard bekannte Methode an und befragten die Nutzer: die Task Analyse (oder Aufgabenanalyse, siehe Artikel dazu). So stellten sie fest das den Nutzern das Entfernen des Zahnsteins am Wichtigsten ist. Allerdings verwenden sie nur eine kurze Zeit zum Zähneputzen, nur ca. 1 Minute. Die Bürste muss effizient sein. Backenzähne sind insbesondere schlecht beim Putzen zu erreichen. Um alle Zähne zu putzen wird die Handhaltung oft gewechselt, der Griff sollte leicht fassbar sein, nicht wegrutschen und die verschiedenen Handhaltungen unterstützen.

Mit diesen informationen wurde eine innovative Zahnbürste mit leicht nach vorn stehenden vorderen Bürsten, um die Backenzähne zu erreichen, und noppigem Griff quadratisch und halbrund so das er gut in der Hand liegt und nicht wegrutscht entwickelt. Zudem bekam der Griff etwas breiteren Punkt zur natürlichen Ablage des Daumens. Der Kürze der Putzzeit trug ein neuartiger Bürstenkopf in Form eines Ruders mit dem man mehrere Zähne mit einem Mal erreichen kann Genüge.

Eine alte Zahnbuerste aus dem 19. Jahrhundert, mit weichen Tierborsten und flachem Griff

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