Archive

Archive for the ‘Human Factors Methodology’ Category

Overview of Task Analysis

Task analysis is a set of methods. This implies a selection before start of work. Different aims can be reach dependent on the selected method: workload analysis, post accident analysis to find the starting point of the accident, analysis if there is everything provided for the task, define requirements for the task and as analysis to find different ways to reach the task. The approach reaches therewith over different phases of the design process.

There are four major classes of task analysis presented comparable below. In two previous articles I introduced some hierarchical task analysis and some cognitive task analysis methods, see in category “Human Factors Methodology” to find them. GOMS can be counted as hierarchical task analysis but not necessarily as it provides a detailed level.

Name of the method class Aims / Difficulties Short description
HTA
(Hierarchical Task Analysis)
– hierarchical and functional approach (goal oriented not action oriented)
– goals can be reached by different actions – that makes HTA flexible and neutral with respect to its solution
– can be used to compare different actions used to accomplish the goals
– sub-goals can be analysed for task frequency, task difficulty and errors
– first identify top-goal
– redescribe it into sub-goals
– specify in which sequence sub-goals are reached
– specify conditions that activate sub-goals
Cognitive task analysis – framework for addressing cognitive elements in the task – first make a task diagram
– make a knowledge audit table with cues, might difficult aspects, strategies
– simulation interview table potential errors, critical incidents
Ecological task analysis – relationship between person and environment- relationship between person and environment
– analyses structuring of the environment
– goal related as well as method related questions are addressed
– compares perceptual surface (information available in the environment) and action surface (possible actions)
– it is the description of the mismatch between perceptual and action oriented surfaces
GOMS
(Goals / Operators / Methods / Selection rules)
– aims to create a complete description of experienced users procedural knowledge
– information about learning time, execution time and degree of transfer
– similar hierarchical ordering process like in the hierarchical task analysis but in a more detailed level
– description in form of goals, operators, methods and selection rules
– focus is the method how a goal is accomplished

 

Advertisements

Task Analysis (Teil 2) cognitive

Die Grundlagen und Werkzeuge der Task Analyse in 3 Artikeln: operationale Task Analyse, kognitive Task Analyse und Zusammenfassung. Hier der zweite Teil.

Während sich die operationale Task Analyse mit funktionalen Anforderungen befasst, geht es bei der kognitiven Task Analyses um mentale Prozesse bei der Aufgabenerfüllung. Verlässliche Unterstützung bei Entscheidungsprozessen ist wichtig, besonders in hoch automatisierten Umgebungen. Im Regelfall nimmt die Automatik dem Operator die meisten Handlungen ab, es bleibt ihm die Überwachung. In Störfällen muss der Operator Entscheidungen treffen. Eine adequate Problemlösung/ Entscheidung bedingt passende Information über den momentanen Zustand des Systems und Handlungsoptionen. Die vorgestellten Methoden helfen sicherzustellen, dass wichtige zur Entscheidung benötigte Information adequat vorhanden ist, andere Betrachten ob der Operator ein stimmiges Modell des Systems entwickelt hat (korrekte Abschätzung welche Auswirkung Aktionen im System haben).
Die Schwierigkeit der Analyse ist vergleichsweise größer. als bei der operationalen Task Analyse Es handelt sich zum Großteil um innere, nicht beobachtbare, Prozesse, deren Ablauf nicht immer bekannt ist.
2-1) Critical Action and Decision Evaluation Technique (CADET)
– beinhaltet eine Liste kritischer Handlungen und Entscheidungen. Diese sind abhängig von den Konsequenzen. Für jede kritische Handlung und Entscheidung erfolgt eine Analyse signifikanter Änderungen im System. Im Gegensatz zu OAET werden aber nicht die darausfolgenden Handlungen untersucht sondern der Enscheidungsprozess. Jedes Element wird nach der Rasmussen Leiter untersucht (Entscheidungsprozess). Zur Entscheidung wichtige Elemente werden schrittweise durchlaufen.
Rasmussen-Leiter: Initial Alert — Observation — Identify System State — Interpret what has happened and its implications — Evaluation and Selection of Alternative Goals — Plan success path — Choosing or formulating a procedure to achieve required objective — Executing chosen procedure — observe change of state of the system to indicate correct outcome of actions
Die CADET Analyse kann sowohl proaktiv als auch retrospektiv, zur Fehleranalyse, angewendet werden.
2-2) Influence modelling and assessment system (IMAS)
Representiert das mentale Model eines Arbeiters, dass dieser von den ablaufenden Prozessen in einem System hat. Endergebnis ist ein Ursache-Wirkungs Ablaufdiagramm. Das Diagramm wird zusammen mit einem oder mehreren Arbeitern entwickelt. Als Bestandteil des Trainings dient die Analyse zum Abfragen des momentanen Wissensstand. Mit fortschreitendem Training wird das mentale Modell des Systems detailierter.

Task Analysis (Teil 1 – operational TA)

Verwendungszweck:
Die Aufgabenanalyse (engl. Task Analysis) wird für die Beurteilung und Verminderung von Fehlbedienungen verwendet. Es wird dabei nach Vorbedingungen für Fehler geschaut und dies eliminiert. Sie kann dabei als Basis für die Entwicklung neuer Systeme eingesetzt werden aber auch bei der Bewertung vorhandener Systeme und zur Fehleranalyse (exakte Beschreibung wie die Aufgabe ausgeführt wurde die sich von der vorhandenen Aufgabenbeschreibung unterscheiden können).
Arten der Task Analysis:
1) action oriented approach (z.B. Struktur der Aufgabe und beobachtbares Verhalten)
2) cognitive oriented approach (z.B.: Entscheidungsfindung, Problemlösen)
1-1) Hierarchische Task Analyse
Unterteilung: Es wird das allgemeine Ziel der Aufgabe aufgeschrieben, dann wird diese grobe Aufgabe in kleine Schritte unterteilt. Parallel wird ein Plan erstellt mit der Vorgabe wann der jeweilige Arbeitsschritt auszuführen ist. Der Plan beinhaltet z.B. auch welche Information der Arbeiter zum jeweiligen Arbeitsschritt benötigt. Jeder Arbeitsschritt kann wieder unterteilt werden (in Sub-Schritte und einen Plan).
Level der Unterteilung: Solange der Analyse eine feinere Einteilung vorteilhaft für die Erkennung und Vermeidung von menschlichen Fehlern betrachtet wird detailierter eingeteilt.
Beispiele:
– Training
– Operating Procedures
Vorteil (+) / Nachteil (-)
+ detailierte Beschreibung auf Grund der Hierarchie nur bis zu einer benötigten Ebene
+ als Input in das Design können funktionale Aspekte auf höherer Ebene betrachtet werden, ohne sich in niederer Ebene auf konkrete Hardware festzulegen
+ Tasks am besten mit entsprechendem Personal durchgehen
– abhängig von Arbeitern (Zeit) und Technik muss zur effizienten Anwendung geübt werden
1-2) Operator Action Event Trees (OAET)
Sequenz Aktivitäten, es wird jeweils der Erfolg der Handlung betrachtet (nicht die Auswahl der Handlungsmöglichkeiten wie im Entscheidungsbäumen (nächster Abschnitt)). Alternative Handlungen werden nicht betrachtet.
Für qualitative Einblicke, z.B. um mgl. Schwierigkeiten in der Beantwortung einer Aufgabe herauszufinden.
Vorteil (+) / Nachteil (-)
+ ausgehend von einem initiierenden Event werden die Handlungsschritte aufgelistet
– gut geeignet um “Unterlassungs-Fehler” zu analysieren aber nicht Fehleinschätzungen
– alternative Handlungen / Situationsbetrachtung fehlen
1-3) Decision / action flow diagram
Sequenz von auswählbaren Aktivitäten, Entscheidungsbaum. Sie können leicht in logische Flussdiagramme im Rechner übertragen werden. Leicht erlernbar werden sie gerne von den Arbeitern zum Festhalten ihrer mentalen Modelle verwendet. Entscheidungsbäume haben nur eine Ebene der Aufgabenbeschreibung. Das macht sie bei komplexen Aufgaben unübersichtlich.

Vorteil (+) / Nachteil (-)
+ zur Beschreibung von Aufgaben mit Entscheidungsproblemen, Zeitabhängigkeiten und komplexen Bedingungen
+ es können schwierige mentale Prozesse der Arbeiter aufgedeckt werden
+ zur Fehlerdiagnose kann man mit ihnen herausfinden, wie effizient die durch ein System gegebene Information genutzt wird
– die Aufgaben werden nur auf einer Ebene betrachtet, bei komplexen Aufgaben unübersichtlich

Teil 2 Cognitive Task Analysis Techniques

Multi-Touch Gedanken zur Bedienung

Dieses Wochende war wieder einmal UX-Camp in Berlin. Ich bin schon das dritte Mal dabei. Wie immer gab es einige interessante Vorträge, einer davon betrachtete Multi-Touch. Der Titel versprach zunächst anderes als wie erzählt wurde. Irgendwie war ich bei dem Thema von einer Erklärung vorhandener Gesten und ihrer Nutzerfreundlichkeit ausgegangen. Stattdessen war es eher ein Wechsel zwischen verschiedenen Gesten auf verschiedenen Geräten, dennoch wurden einige wichtige Grundgedanken angesprochen.

Wichtig beim Design der Informationsarchitektur ist die Größe des Displays. Wie kann man dem Nutzer auf einem kleinen Display die Nutzung des Touch-Bildschirms erleichtern? Wie viel Information passt auf das Display ohne es zu überlasten? Dazu ist es wichtig in mobilem Kontext zu denken. In welchen Schritten vollführt der Nutzer die Aktion? Welche Information braucht er dazu?

Metaphern zu klassischen Medien sind hilfreich aber sollten sinnvoll sein. Ein Beispiel ist das MC Book das die verbleibenden Seiten in einem Buch anzeigt. Die Funktion mag gut aussehen bringt aber der Nutzbarkeit keinen großen Mehrwert – im Gegenteil zur grafischen Anzeige der Buchseiten wird wichtiger Platz für Information verbraucht.

Wichtig ist für die Nutzer Kontext Feedback für die Aktionen durchführen, so das er sich sicher sein kann das richtige auszuführen – Beispiel grafischer Unterschied zwischen gedrücktem / nicht gedrücktem Button und Feedback bei Anwahl des Buttons. Generell ist beim Design zu beachten wie die Nutzer das Gerät halten. Es sollte dabei keine wichtige Information verdeckt werden. Ein anderer Punkt ist zu bedenken ob die Applikation mit einer oder zwei Händen bedient werden soll. Z.B. Navigation in Karten benötigt zwei Hände / Finger. Für andere Applikationen reicht ein Finger. Das Bedienkonzept sollte durchgängig beachtet werden. Um sich schon bestehenden Gegebenheiten anzupassen sollten bestehende Multi-Touch Gesten verwendet werden. G.g.F. Sollte dem erfahrenen Nutzer die Möglichkeit gegeben werden eigene Gesten zu definieren – Beispiel Firefox Plug-In (Name?). Für erfahrene Nutzer sollte es short-cuts geben aber keine Barrieren für neue Nutzer.

Bumptop ein kreativer Desktop mit Multi-Touch den man gesehen haben sollte: <a href=”http://www.youtube.com/watch?v=Oq9Eid78z90″>video auf youtube</a>

Correct posture when working at a computer

I foung a nice video on youtube showing ergonomic posture while working at a computer to avoid strains of muscles and the eye. See the funny clip:

— German —

Auf Youtube habe ich ein schönes Video entdeckt das richtige Sitzhaltung beim Arbeiten am Computer vorführt. Ab und an könnte man Jemanden wie im Video gebrauchen, der einen in die richtige Haltung zurecht schiebt..

Justify Usability

Not very seldom one is the single usability engineer in a company. So it is your turn to justify what you are doing and for what kind of purpose. Strong arguments are needed to present advantages and necessary effort to management and colleagues:

  • Usability has to be understand as argument for selling and quality
  • User centered design leads market gaps
  • Difference to competitors
  • Structures the product development process, helps to avoid “featuritis” – development of not used features
  • Helps to detect failures earlier in the design process
  • Easier cost-benefit analysis

More arguments can be found in the book “Justifying Usability”, see also my literature section for details. Good luck!

————–

German Version:

Es soll ja nicht allzu selten vorkommen, dass man der einzige Usability-Engineer in einer Firma ist. Meist heißt es dann: “Mach das mal  nutzerfreundlicher!”. Wobei der eigentliche Aufwand und die Methodik dahinter nicht bekannt sind. Jetzt heißt es Überzeugungsarbeit zu leisten, was kann Usability leisten und mit welchen Methoden und Aufwand ist dies verbunden. Vor allen Dingen den Beteiligten die Aufgaben, Stärken und den dazu nötigen Aufwand klar zu machen. Argumente für Usability sind zum Beispiel:

  • Verkaufsargument / Qualitätsargument
  • Nutzerzentriertheit als Marktlücke, gezielte Entwicklung von Produkteigenschaften nach Kundenbefragung z.B.
  • Abhebung von der Konkurrenz
  • Hilft die Produktentwicklung zu strukturieren und “Featurities” zu vermeiden, das heißt das Produkt
  • Hilft Fehler rechtzeitig im Entwicklungsprozess abzufangen
  • Erleichtert Kosten-Nutzen Analyse

Für weitere Argumente kann man im Buch “Justifying Usability” nachlesen. Viel Erfolg und gute Nerven!